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(Ir)reconciliation between East and West Germany Bonn—perhaps the most “West German” city in the Federal Republic. Traces of the former federal capital are still visible in many corners of the city. In 2026, we will mark 36 years since reunification. Yet we still speak of “the” East and “the” West, and there seem to be more differences than similarities. In any case, there are plenty of prejudices. Together with East German author Lukas Rietzschel, whose play DAS BEISPIELHAFTE LEBEN DES SAMUEL W is currently on stage at the Werkstatt, and political scientist and democracy researcher Hans Vorländer, who specializes in the rise of the AfD, we will discuss the bridges and divides between the eastern and western parts of the country, particularly in light of the upcoming state elections.
The GHL seminar series continues on Thursday, April 30th with a Panel Discussion bringing together Matthias Kramm, Jenny García Ruales, Alejandro Mora Motta, Clément Roux and Rosario Figari Layús for a conversation on: Can forests have rights? Forests, indigenous meanings, and the sociocultural implications of the “rights of nature”. The idea of the ‘rights of nature’ brings together notions of how humans and nature interrelate and of how to operationalise these relations within institutions and state structures. This Panel Discussion engages provocative sociopolitical and cultural elements, including what happens when forests are granted rights, ranging from posthuman Constitutionalism, legal personhood, indigenous rights and law, activism and engaged research, and environmental peace. The discussion will focus on cases in Latin America and their potential application in Germany.
No Islam Without Judaism It is not just since October 7, 2023, that people have been talking about supposedly imported antisemitism—especially those whose worldview allows this narrative to fit, enabling them to justify their own racism and conceal their own antisemitism. At the same time, October 7 has made it clear just how widespread antisemitism is among Muslims worldwide, but also in Germany. In his book »Ohne Judentum kein Islam«, Mouhanad Khorchide—a Muslim theologian and director of the Center for Muslim Theology at the University of Münster—examines, on the one hand, why anti-Semitism resonates so strongly with some Muslims and what its sources are. He also outlines ways in which this anti-Semitism can be overcome by recognizing Judaism as the origin of Islam.
Fifty years after the last civil-military coup in Argentina, and as part of the Day of Remembrance, Truth, and Justice, we, together with the Ibero-American Institute in Berlin, cordially invite you to the panel discussion “Argentina 50 Years After the Coup: Human Rights Under Pressure.” The discussion will examine the current state of human rights in Argentina, addressing both the progress made over the past 50 years and the current challenges in the field of memory policy. Against the backdrop of an increasingly restricted space for civil society, the criminalization of social protests, rising denialism, and regressive government measures in the areas of remembrance, truth, and justice, the discussion will focus on how these developments impact the preservation of memorial sites and archives, as well as access to justice.
As Europe rethinks its foreign policy amidst shifting global political relations, one question remains central: Can cooperation succeed without confronting colonial history? This panel takes Germany’s first genocide of the 20th century in Namibia as a starting point to explore how colonial legacies continue to shape today’s global crises, from geopolitics and inequality to diplomacy and democracy. What does the “past in the present” mean for justice claims and Europe’s future role in the world? With experts Henning Melber, Katharina Hacker, and Julia Manek, moderated by Heloise Weber, the discussion will connect postcolonial perspectives with today’s political challenges, including the rise of authoritarian populism as well as transnational efforts aimed at building relations of solidarity and ‘just repair’ The event is being held in cooperation with the Academy for International Affairs NRW and the Bonn Center for Slavery Studies statt.
Podiumsdiskussion: Zwischen Erinnerung und Neuanfang: Versöhnung und Transitional Justice in Post Konflikt Kontexten Mit dem Ziel, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden, den Dialog zu fördern, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und gemeinsam über die transformativen Potenziale von Konflikten nachzudenken, lädt das Zentrum für Versöhnungsforschung zu drei Podiumsdiskussionen ein. Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren aktuelle Herausforderungen und Chancen von Konflikttransformation, Friedensförderung und Versöhnung in einer zunehmend polarisierten Welt. Wie können Gesellschaften nach Gewaltkonflikten einen Neuanfang wagen, ohne die Vergangenheit zu verdrängen? Die Diskussion beleuchtet die Rolle von Erinnerung, Gerechtigkeit und Versöhnung in postkonfliktuellen Kontexten.
Neuer Antisemitismus – Versöhnung und das Recht auf Unversöhnlichkeit Schon seit einigen Jahren spricht man über die Entwicklung eines »neuen Antisemitismus«, der seinen Ausdruck einerseits in einer neuen verbalen Radikalität gegenüber Israel und andererseits in einer neuen Gewaltbereitschaft gegenüber Juden und Jüdinnen findet. Antisemitismus und die Erinnerung an den Holocaust sind zu einem System des Denkens und Handelns verschmolzen, doch dieser neue Antisemitismus entstand nach der Shoah und zeigt sich in verschiedenen Nationen, religiösen Zugehörigkeiten und politischen Gruppierungen. In der Auftaktveranstaltung von VERSÖHNUNG – EINE UTOPIE? diskutieren der israelische Politologe José Brunner und der liberale Oberrabbiner Andreas Nachama das Verhältnis von Versöhnung und Unversöhnlichkeit. Dabei beleuchten sie die Entwicklung des neuen Antisemitismus und untersuchen, welche Rolle die Politik des Staates Israel bei dessen Aufkommen und Verschärfung in den letzten Jahren spielt.
Podiumsdiskussion: Konflikttransformation im Fokus: Ansätze im Wandel und aktuelle Herausforderungen Mit dem Ziel, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden, den Dialog zu fördern, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und gemeinsam über die transformativen Potenziale von Konflikten nachzudenken, lädt das Zentrum für Versöhnungsforschung zu drei Podiumsdiskussionen ein. Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren aktuelle Herausforderungen und Chancen von Konflikttransformation, Friedensförderung und Versöhnung in einer zunehmend polarisierten Welt. Globale und lokale Entwicklungen stellen die Konflikttransformation vor neue Herausforderungen. Diskutiert wird, wie bestehende Ansätze weiterentwickelt und in der Praxis umgesetzt werden können.
Seit dem 7. Oktober 2023 und der darauf folgenden Welle von Gewalt ist der Bedarf an gemeinsamen, inklusiven Lösungsansätzen größer denn je. Die Konferenzreihe „Quo Vadis Middle East?“ bietet seit 2023 ein einzigartiges Forum, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenkommen, um Wege zu Frieden, Verständigung und regionaler Kooperation auszuloten.
Wir laden gemeinsam mit dem Interdisziplinären Lateinamerikazentrum zu einem Vortrag von Prof. María Eugenia Ulfe von der Pontificia Universidad Católica del Perú ein. Die Veranstaltung findet auch Spanisch statt. Nos alegra mucho invitarles a la conferencia de la Prof. María Eugenia Ulfe ( "¿Por qué la memoria no es suficiente para que la historia no se repita?" La profesor Ulfe es profesora en antropología en la Pontificia Universidad Católica del Perú y especialista en temas de memoria, derechos humanos y reconciliación en el Perú l evento forma parte del ciclo de conferencias “Memorias controvertidas: recuperación, pluralidad y negacionismo”, organizado por el Centro Interdisciplinario de Estudios Latinoamericanos (ILZ) y el Centro de Estudios sobre Reconciliación. La charla es una oportunidad única para reflexionar e intercambiar sobre los desafíos contemporáneos de politicas de memoria, derechos humanos y reconciliación social en Améerica Latina.
Das Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. Mit dem Ziel, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden, den Dialog zu fördern, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und gemeinsam über die transformativen Potenziale von Konflikten nachzudenken, lädt das Zentrum für Versöhnungsforschung zu drei Podiumsdiskussionen ein. Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren aktuelle Herausforderungen und Chancen von Konflikttransformation, Friedensförderung und Versöhnung in einer zunehmend polarisierten Welt. Dienstag, 28.10.2025 | Dienstag, 25.11.2025 | Dienstag, 20.01.2026 Uhrzeit: 18:00–19:30 Uhr
Podiumsdiskussion: Frieden denken–Frieden umsetzen: Wissenschaft & Praxis im Dialog Mit dem Ziel, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden, den Dialog zu fördern, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und gemeinsam über die transformativen Potenziale von Konflikten nachzudenken, lädt das Zentrum für Versöhnungsforschung zu drei Podiumsdiskussionen ein. Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren aktuelle Herausforderungen und Chancen von Konflikttransformation, Friedensförderung und Versöhnung in einer zunehmend polarisierten Welt. „Frieden denken – Frieden umsetzen: Wissenschaft und Praxis im Dialog“ Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Friedensarbeit wirksam verbinden? Expert:innen diskutieren, wie Frieden nicht nur gedacht, sondern auch nachhaltig umgesetzt werden kann.
Weißt du, wer Klara Marie Faßbinder war? Warum zahlreiche Weltstars in den 1980er Jahren im Hofgarten demonstrierten? Was die Universität Bonn mit Frieden am Hut hat? Und welcher Platz nach einer Friedensnobelpreisträgerin benannt ist? Auf dem „Friedensweg Bonn“ gibt es zahlreiche Orte des Friedens und große historische Persönlichkeiten zu entdecken, die sich für Frieden und Menschenrechte engagierten. Wir starten in Beuel und laufen von dort unter fachkundiger Führung von Station zu Station Richtung Innenstadt. Eine Anmeldung per Mail an info@friedenskooperative.de ist notwendig. Termin: Mittwoch, 02.07., um 12 Uhr (Dauer etwa anderthalb bis zwei Stunden) Treffpunkt: Hiroshima-Mahnmal am Rheinufer in Beuel, Rheinauenstraße
Wir laden Sie herzlich zu einem öffentlichen Forschungskolloquium ein, bei dem die Arbeit des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung (BZV) an der Universität Bonn vorgestellt wird. Das BZV vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geisteswissenschaften und verwandten Disziplinen, um ein kulturübergreifendes, empirisch fundiertes Verständnis von Versöhnung zu entwickeln. Zu den Forschungsbereichen gehören Konflikttransformation, Provenienzforschung, historische Friedensforschung, das Erbe der Sklaverei sowie Versöhnungsprozesse auf nationaler und bilateraler Ebene. Darüber hinaus koordiniert das Zentrum die Zusammenarbeit mehrerer universitätsinterner Einrichtungen und arbeitet eng mit internationalen Partnern zusammen, zum Beispiel den DAAD-Zentren in Japan und Israel. Nach der Einführung findet ein öffentliches Kolloquium statt, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums in Vorträgen ihre Forschung präsentieren und diskutieren.
Im Mai 2025 jährt sich die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel zum 60. Mal. Schon im September 1952, also 13 Jahre davor, regelte das Luxemburger Abkommen Entschädigung, die die Bundesrepublik Deutschland den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus zahlen sollte. In Israel Entschädigung, in Deutschland Wiedergutmachung genannt, ist es Teil einer Debatte, die bis heute um Versöhnung zwischen Juden und Deutschen ringt. Aber in Zeiten, in denen das Leiden der Menschen ein universales Gut geworden ist und Versöhnung zum Gebot der Stunde, können und sollen nicht alle damit einverstanden sein. Hans-Georg Soeffner und Natan Sznaider, beide Soziologen, werden über das Dilemma der Versöhnung in diesem Zusammenhang miteinander sprechen.
Jr. Prof. Layus diskutiert Herausforderungen für ausgewählte lateinamerikanische Länder in naher und ferner Zukunft Lateinamerika spielt in der internationalen Politik und Wirtschaft des 21. Jahrhunderts eine immer wichtigere Rolle. Zugleich stehen seine Länder vor immensen regionalen Herausforderungen. In der deutschen und europäischen Außen- und Sicherheitspolitik hat die Region jedoch lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Dies nehmen wir zum Anlass, um grundlegende Krisen und Herausforderungen zu diskutieren, mit denen sich die lateinamerikanische Gesellschaft und Politik derzeit konfrontiert sieht. Wie steht es um die Menschenrechte in Lateinamerika? Welches Ausmaß nimmt politische Gewalt in den Ländern an? Erstarken etwa autoritäre Regime? Inwieweit üben externe Akteure Einfluss auf die Entwicklungen in der Region aus und welche Interessen verfolgen sie?
Der Nahostkrieg polarisiert die Gesellschaft. Er zerstört die Bindekraft von Kultur und Religion, von gemeinsamen Werten und einer Vision für Zusammenhalt zwischen Menschen, Gesellschaften und Staaten. Dem möchten wir entgegenhalten. In der abendlichen Podiumsdiskussion kommen zwei herausragende Intellektuelle, Navid Kermani und Natan Sznaider, zusammen, um über genau diese Brennpunktthemen zu sprechen. Zwei Intellektuelle, die bereits seit kurz nach 9/11 und während der sogenannten zweiten Intifada 2002 eine Brieffreundschaft pflegen – und das mit kontroversen Perspektiven auf den israelisch-palästinensischen Konflikt. Verbunden sind aber beide Persönlichkeiten mit der Hoffnung auf eine Lösung dieses Konfliktes. Sie versuchen Licht auf die komplexen Zusammenhänge des Nahostkriegs zu werfen und legen den Finger in die Wunde. Ihre Briefe wurden kürzlich im Buch Israel: Eine Korrespondenz veröffentlicht.
Tagung für NachwuchswissenschaftlerInnen am 18. und 19. Dezember in Bonn und Köln Debates on Peacebuilding and Social Reconciliation: Lessons from Colombia for Global Contexts will be held at the universities of Cologne and Bonn, Germany.
998 haben sich 42 Staaten auf die »Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden (›Washington Principles‹)« verständigt, elf Soft-Law-Prinzipien zur Förderung »gerechter und fairer Lösungen« für Kunstwerke und Kulturgüter, die der jüdischen Bevölkerung im Holocaust entzogen wurden. Diese Prinzipien haben einen weitreichenden Prozess der Rückgabe von Kunstwerken außerhalb von Gerichtsverfahren in Gang gesetzt, der Tausende von Entscheidungen in den sechs aktivsten Ländern hervorgebracht hat: Deutschland, Österreich, die Niederlande, Frankreich, das Vereinigte Königreich und die Schweiz – gute Gründe, für diese Praxis nach über 20 Jahren eine vergleichende Bestandsaufnahme zu erarbeiten und daraus ein Regelwerk zu induzieren, u.a.um wiederkehrende Probleme zu adressieren. Matthias Weller und sein Team hat in einem großen Forschungsprojekt ein solches vergleichendes Regelwerk erstellt und wird die Ergebnisse vorstellen.
Esther Gardei (Universität Bonn) und Dr. Saskia Fischer (Universität Hannover) befassen sich mit RUTH KLÜGER, NELLY SACHS UND HANNAH ARENDT – DENKERINNEN DER RACHE ODER DER VERSÖHNUNG? Je nach Kontext werden die Autorinnen entweder als Denkerinnen der Versöhnung oder als Autorinnen der Rache gefeiert. Die beiden Wissenschaftlerinnen diskutieren, ob und inwiefern dabei bestimmte Perspektiven der Autorinnen durch die (nicht-jüdische) Mehrheitsgesellschaft angeeignet, neu interpretiert und – vielleicht mit oder gegen die Intentionen der Namensgeber:innen – allererst als vermeintlich ›typisch jüdisch‹ ›konstruiert‹ werden.
Hans-Georg Seoffner spricht über "VERSÖHNUNG – EINE UTOPIE?" und eröffnet die neue Reihe des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung und des Theaters Bonn.
In der Theorie soll die Digitalisierung historische Forschung erleichtern. In der Praxis stellen die großen Datenmengen oft eine Herausforderung für Wissenschaftler, aber auch für Archivare dar. Alexander Ermakov, KI-Entwickler in den Digital Humanities, und Esther Gardei, wissenschaftliche Mitarbeiterin des BZV, entwickeln eine Methode zur Erschließung digitalisierter Daten mit KI. Das Ziel ist es, einen neuartigen und verbesserten Zugriff auf ständig wachsende Archivressourcen zu ermöglichen. Das Projekt kombiniert KI-Forschung im Bereich der Verarbeitung natürlicher Sprache und der digitalen Geisteswissenschaften mit historischer Forschung, Versöhnungsstudien, Studien zu Abhängigkeit und Sklaverei sowie Provenienzforschung. Die Vortragenden sind mit ihrer innovativen Idee Gewinner des Hackathon gegen Antisemitismus 2024 in Kiel. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Geschichts- und Altertumsverein für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt.
Am 10. April 2024 eröffnete das Jüdische Museum Berlin in der W. Michael Blumenthal Akademie eine neue Veranstaltungsreihe: die Lecture Series Wo liegt die Wahrheit? Über Ambiguitätstoleranz, kuratiert von Prof. em. Dr. Natan Sznaider. Der israelische Soziologe hält den Einführungsvortrag der Lecture Series und diskutiert an den vier folgenden Terminen mit seinen Gästen über Ambiguitätstoleranz und deren Relevanz heute. Hans-Georg Soeffner weist darauf hin, dass die Forderung nach Ambiguitätstoleranz als Grundlage des sozialen Zusammenhalts bereits in der europäischen Aufklärung eine zentrale Rolle spielte. Heute trifft diese Forderung allerdings auf eine völlig veränderte historische Situation, da wir in einer heterogenen, durch religiösen, nationalen, ethnischen, politischen und ökonomischen Pluralismus strukturierten Gesellschaft leben. Soeffner hebt die Chancen und Grenzen der Ambiguitätstoleranz hervor.
Viele deutsche und österreichische Intellektuelle retteten sich vor dem NS-Terror nach Palästina. Sie sind die „Jeckes“. Zu ihnen zählte der Historiker Walter Grab, Gründer des Instituts für deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv. Sein umfangreiches Archiv diente seiner Enkelin, der Journalistin Shelly Kupferberg, als Quelle für die Erzählung „Isidor – Ein deutsches Leben“. Gemeinsam mit Esther Gardei vom Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung stellt sie Leben, Tradition und Kreativität der Jeckes vor.
Vortrag: 'Versöhnung ausgeschlossen. Der Fall Hans & Otto Gross' Wie können die Objekte und Falldokumentationen des Hans-Gross-Kriminalmuseums in Graz dabei helfen die Themen ‚Schuld‘ und ‚Versöhnung‘ zu erforschen? Diese und andere Fragen werden im Rahmen des digitalen Seminars anhand realer Kriminalfälle diskutiert. Das Seminar stellt die neue Kooperation zwischen dem Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung und dem Hans-Gross-Kriminalmuseum der Universität Graz vor. Professor:innen, Studierende und auch externe Interessierte sind herzlich eingeladen! Anmeldung über vforum@uni-bonn.de bis zum 1. November 2023.
Vortrag: 'Brief eines zum Tode Verurteilten' Wie können die Objekte und Falldokumentationen des Hans-Gross-Kriminalmuseums in Graz dabei helfen die Themen ‚Schuld‘ und ‚Versöhnung‘ zu erforschen? Diese und andere Fragen werden im Rahmen des digitalen Seminars anhand realer Kriminalfälle diskutiert. Das Seminar stellt die neue Kooperation zwischen dem Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung und dem Hans-Gross-Kriminalmuseum der Universität Graz vor. Professor:innen, Studierende und auch externe Interessierte sind herzlich eingeladen! Anmeldung über vforum@uni-bonn.de bis zum 1. November 2023.
Vortrag: Persönlichkeitsschuld, Kriminalbiologie - & Versöhnung? Wie können die Objekte und Falldokumentationen des Hans-Gross-Kriminalmuseums in Graz dabei helfen die Themen ‚Schuld‘ und ‚Versöhnung‘ zu erforschen? Diese und andere Fragen werden im Rahmen des digitalen Seminars anhand realer Kriminalfälle diskutiert. Das Seminar stellt die neue Kooperation zwischen dem Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung und dem Hans-Gross-Kriminalmuseum der Universität Graz vor. Professor:innen, Studierende und auch externe Interessierte sind herzlich eingeladen! Anmeldung über vforum@uni-bonn.de bis zum 1. November 2023.
Vortrag: 'Begrüßung und Einführung' Wie können die Objekte und Falldokumentationen des Hans-Gross-Kriminalmuseums in Graz dabei helfen die Themen ‚Schuld‘ und ‚Versöhnung‘ zu erforschen? Diese und andere Fragen werden im Rahmen des digitalen Seminars anhand realer Kriminalfälle diskutiert. Das Seminar stellt die neue Kooperation zwischen dem Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung und dem Hans-Gross-Kriminalmuseum der Universität Graz vor. Professor:innen, Studierende und auch externe Interessierte sind herzlich eingeladen! Anmeldung über vforum@uni-bonn.de bis zum 1. November 2023.
Der Sprecher des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung, Hans-Georg Soeffner im Gespräch mit Natan Sznaider über Israel, die Shoah und die Parallelen zu Rassismus und Kolonialismus.
This talk is based on the speaker's decade-long engagement with comparative reconciliation research in the region and argues for rethinking the utility of the conceptual fixation on "reconciliation". By examining the adjacent concepts of xiezui/shazai/sajoe 謝罪 in the Sino-Japanese-Korean relational triad and chanhui 懺悔 in intra-Chinese coming to terms with the past, their classical roots and contemporary application in the international as well as domestic political arenas, the presentation will attempt to demonstrate the peculiar difficulties hindering political reconciliation in the region in relation to these concepts and the promising potentials of conceptual openness in comparative research. Please register to participate. There will be a possibility to join via zoom. To gain access to the meeting please contact vfrom@uni-bonn.de.