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Der deutsche Kolonialismus und sein erster Genozid

Dieses Panel nimmt den ersten Genozid Deutschlands im 20. Jahrhundert in Namibia zum Ausgangspunkt, um zu untersuchen, wie koloniale Hinterlassenschaften die heutigen globalen Krisen weiterhin prägen, von Geopolitik und Ungleichheit bis hin zu Diplomatie und Demokratie. Was bedeutet die „Vergangenheit in der Gegenwart“ für Gerechtigkeitsansprüche und die zukünftige Rolle Europas in der Welt?

Mit den Experten Henning Melber, Katharina Hacker und Julia Manek, moderiert von Heloise Weber, wird die Diskussion postkoloniale Perspektiven mit den politischen Herausforderungen der Gegenwart verbinden, darunter der Aufstieg des autoritären Populismus sowie transnationale Bemühungen zum Aufbau solidarischer Beziehungen und „gerechter Wiedergutmachung“.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Academy for International Affairs NRW und dem Bonn Center for Slavery Studies statt.
Zeit
Mittwoch, 11.03.26 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Themengebiet
Colonialism
Referierende
Henning Melber, Katharina Hacker, Julia Manek, Heloise Weber
Zielgruppen

Alle Interessierten

Ort
Academy of International Affairs NRW, Rheinallee 24, 53173 Bonn
Reservierung
erforderlich
Veranstalter
Bonner Center for Reconciliation Studies, Academy for International Affairs NRW, Bonn Center for Slavery Studies
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