Zentrum für Versöhnungsforschung
Zentrum für Versöhnungsforschung
Die griechische Göttin Hestia bewahrte den Frieden nicht nur am häuslichen Herd: Als Dionysos zum Gott ernannt wurde, gab Hestia ihren olympischen Thron preis, um einen Krieg zu verhindern.
Zentrum für Versöhnungsforschung
Zentrum für Versöhnungsforschung

Das Zentrum für Versöhnungsforschung

Im Zentrum für Versöhnungsforschung arbeiten mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen der Geistes- und Textwissenschaften zusammen, um einen empirisch-fundierten Begriff von „Versöhnung“ und eine Theorie zur Erklärung für Versöhnungsprozesse zu entwickeln.

Forschung

Wann, warum und wie wird in unterschiedlichen Kulturen je wieder „Versöhnung“ – nach einem Waffenstillstand oder einem ersten öffentlichen Bekenntnis zum Frieden –  erreicht? Wie werden die Begriffe der „Versöhnung“ und „Frieden“ in unterschiedlichen kulturellen und historischen Kontexten wann und warum aufgegriffen? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen diese Fragestellungen und entwickeln eine „parternalismus-freie“ Arbeitsdefinition von „Versöhnung“, die einen Dialog mit den Kooperationspartnern und eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklungspolitik ermöglicht. Erfahren Sie hier mehr.

+++ Neuigkeiten +++

Weitere Neuigkeiten

Vortragsreihe im Wintersemester 2022/2023

Soziologie der Schuld
 
Diskussionsreihe des Zentrums für Versöhnungsforschung im Wintersemester 2022/2023
 
Bitte melden Sie sich über vforum@uni-bonn.de mit dem Betreff „Schuld“ an.
Anschließend erhalten Sie die Zugangsdaten und Literatur zur Vorbereitung.
 
Die Vortragsreihe thematisiert „Schuld“ als Teilaspekt von Versöhnung. Wir aus unterschiedlichen disziplinaren Perspektiven: Was ist „Schuld“ und wie kann das Phänomen soziologisch erfasst werden? Was unterscheidet Formen individueller von kollektiver Schuld? Wie erklärt sich die Faszination des Schuldigwerdens und des Verbrechens in der Literatur, der bildenden Kunst und der Politik?
 

Tagung für Wissenschaftler:innen in Bonn

Erinnerungspolitik ist Arbeit an der Vergangenheit um einer gemeinsamen Zukunft willen. Sie ist entwicklungsoffenen und kontrovers, sie wird erstritten und manchmal erkämpft. Wenn sie jedoch einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit Ideologien, mit vergangenen und gegenwärtigen Menschheitsverbrechen und diversen Identitätskonstruktionen leisten will, dann muss sie reflexiv sein. Eine solche Reflexivität „lebt“ von der Fähigkeit zur Reziprozität der Perspektiven. Diese Fähigkeit eröffnet die Möglichkeit, eigene mit anderen Vorstellungen des gelingenden Lebens zu vergleichen und dazu Stellung zu nehmen. Reziprozität ist damit das Fundament von Ambiguitätstoleranz und Kern freier Gemeinwesen. Erinnerungspolitik im Zeichen von Ambiguitätstoleranz versetzt Individuen und ganze Gesellschaften in die Lage, verantwortungsvoll mit konkurrierenden Erzählungen umzugehen und alternative menschenwürdige Zukunftsszenarien zu entwerfen. 
Die Teilnehmer:innen der Konferenz diskutieren vor diesem Hintergrund aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Erinnerungspolitik. Die Konferenz richtet sich an Professor:innen, Doktorand:innnen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen der Universität.
Sie sind herzlich eingeladen!
Das Projekt entsteht in einer Kooperation der beteiligten Forscherinnen und Forscher mit der TRA 4 ,Individuals and Societies'. Mitglieder der TRA 4 und des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung (BZV) sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Wir bitten um vorherige Anmeldung. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt.
 
Informationen auf einen Blick:
Wann: 13.-14. Oktober 2022 in Bonn
Ort: Dekanatssaal, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
Organisation: Hans-Georg Soeffner, Benno Zabel, Esther Gardei

Registrierung für die Teilnahme (vor Ort):
vforum@uni-bonn.de

Schwerpunktbereichsvorlesung “Kunsthandel – Kulturgutschutz”

Im Rahmen der Schwerpunktbereichsvorlesung “Kunsthandel – Kulturgutschutz” (Schwerpunkte 1, 3, 5) wird im kommenden Wintersemester 2022/2023 wieder eine Kooperation mit der Tel Aviv University, Israel, stattfinden. Nach der gro- ßen, weit über die Vorlesung hinaus gegangene Resonanz letztes Jahr wird Thema dieser Kooperation erneut die Restitution nationalsozialistischer Raubkunst sein. Dieser internationale Teil der Vorlesung wird Studierende und Lehrende aus Israel und Deutschland zusammenführen und findet deswegen in englischer Sprache und per Video-Konferenz (zoom) statt.

Meinungsbeitrag von Anna Katharina-Hornidge, Mitglied des BZV, in der Frankfurter Rundschau

Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) und Mitglied des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung, erläutert in ihrem Meinungsbeitrag für die Frankfurter Rundschau, weshalb eine #NationaleSicherheitsstrategie nur über einen #GlobalenDialog erreicht werden kann!

Videos und Podcasts 

Hier finden Sie aktuelle Podcast-Folgen und Videos zu unseren Veranstaltungen! 

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