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Aktuelles aus dem BZV

Nachrichten und aktuelle Informationen
Podiumsdiskussion: Der deutsche Kolonialismus und sein erster Genozid
Während Europa angesichts sich wandelnder globaler politischer Beziehungen seine Außenpolitik überdenkt, bleibt eine Frage von zentraler Bedeutung: Kann Zusammenarbeit gelingen, ohne sich mit der kolonialen Geschichte auseinanderzusetzen? Dieses Panel nimmt den ersten Genozid Deutschlands im 20. Jahrhundert in Namibia zum Ausgangspunkt, um zu untersuchen, wie koloniale Hinterlassenschaften die heutigen globalen Krisen weiterhin prägen, von Geopolitik und Ungleichheit bis hin zu Diplomatie und Demokratie. Was bedeutet die „Vergangenheit in der Gegenwart“ für Gerechtigkeitsansprüche und die zukünftige Rolle Europas in der Welt?
Erste Kolloquium ‘Peace, Conflict and Reconciliation Studies’
Am 29. Januar 2026 veranstalteten das Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung (BZV) gemeinsam mit dem Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) das First Colloquium on Peace, Conflict and Reconciliation Studies in Bonn. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Forschungsarbeiten zu zentralen Fragestellungen der Friedens-, Konflikt- und Versöhnungsforschung in einem interdisziplinären Rahmen zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Rosario Figari-Layús (BZV) und Conrad Schetter (BICC) organisiert.
Podiumsdiskussion „Zwischen Erinnerung und Neuanfang"
Am 20. Januar 2026 fand an der Universität Bonn die dritte Podiumsdiskussion „Zwischen Erinnerung und Neuanfang – Versöhnung und Transitional Justice in Post-Konflikt-Kontexten“ statt. Die Veranstaltung bildete den Abschluss unserer mehrteiligen Podiumsdiskussionsreihe, in der aktuelle Herausforderungen von Versöhnungsprozessen in verschiedenen Regionen der Welt thematisiert wurden.
Nachbericht: „Versöhnung – eine Utopie? Kunst und Wissenschaft im Gespräch“
Am 13. Januar 2026 fand im Theater Bonn die Veranstaltung „Versöhnung – eine Utopie? Kunst und Wissenschaft im Gespräch“ statt. In einem interdisziplinären Dialog wurde das Spannungsfeld von Versöhnung, Erinnerung und gesellschaftlicher Verantwortung reflektiert.

Veranstaltungen
Der deutsche Kolonialismus und sein erster Genozid
Academy of International ...
18:00 - 19:30
Dieses Panel nimmt den ersten Genozid Deutschlands im 20. Jahrhundert in Namibia zum Ausgangspunkt, um zu untersuchen, wie koloniale Hinterlassenschaften die ...
Zwischen Erinnerung und Neuanfang
Universität Bonn, ...
18:00 - 19:30
Podiumsdiskussion: Zwischen Erinnerung und Neuanfang: Versöhnung und Transitional Justice in Post Konflikt Kontexten Mit dem Ziel, unterschiedliche ...
Versöhnung – eine Utopie? KUNST UND WISSENSCHAFT IM GESPRÄCH
Theater Bonn
19:30 - 20:30
Neuer Antisemitismus – Versöhnung und das Recht auf Unversöhnlichkeit Schon seit einigen Jahren spricht man über die Entwicklung eines »neuen ...
Konflikttransformation im Fokus
Universität Bonn, ...
18:00 - 19:30
Podiumsdiskussion: Konflikttransformation im Fokus: Ansätze im Wandel und aktuelle Herausforderungen Mit dem Ziel, unterschiedliche Perspektiven zu ...

Quo Vadis Middle East? 

Working on a postwar scenario

Die 5. Konferenz ist vom 21. November 2025 bis zum 23. November 2025 

 Auf der Konferenz »Quo vadis Middle East?« diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, zivilgesellschaftliche Akteure, Vertreter der Wirtschaft und politische Entscheidungsträger aus allen relevanten Staaten des Nahen Ostens und Deutschland über mögliche Wege in eine friedliche Zukunft. 

Hier erfahren Sie mehr!

Versöhnung - eine Utopie?!

Gespräche zwischen Kunst und Wissenschaft

Die Reihe wird am 13.01.2026 fortgesetzt

Versöhnung zählt zu den bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit. Aber worum geht es eigentlich, wenn von Versöhnung die Rede ist? Welche Erfahrungen gibt es damit? Wie geht Versöhnung theoretisch? Geht es um die Anerkennung unterschiedlicher Sichtweisen? Oder am Ende alles nur Theater? Das Theater Bonn und das Zentrum für Versöhnungsforschung der Universität Bonn holen diese und weitere Fragen zur Versöhnung und ihrer Erforschung auf die Bühne.

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Ann-Sophie Vornholz

Wissenschaftliche Geschäftsführerin
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